Dienstag, 23. April 2013

The Truth about the Emo-Fashion

Ich muss ehrlich sagen, jetzt reicht es mir!
Ich fahre ganz in Ruhe mit der Bahn von der Schule nach Hause, steig gerade aus, und da schreit mir doch wirklich ein Typ, mit den Hosen in den Kniekehlen, und einem Hey-Ich-War-Bei-Der-Armee-Schnitt hinter her: "RITZ DICH KLEINER EMO!" 
Wo ich auch denk: "Hackt's?!" 


Das hat mich zu dem Entschluss gefasst, endlich mal Klartext zu reden. Und damit noch einmal richtig: Hallo.



Denn ich will ja nicht bestreiten, dass ich ein Emo bin, aber bei mir ist der Style längst noch nicht so stark ausgeprägt wie bei anderen, obwohl natürlich bei jemandem, dem die Haare ins Gesicht hängen, und der fast ausschließlich in Schwarz rumläuft, dass er sofort und die ganze Zeit Selbst Mord Gedanken hat. 

Aber im Ernst, euch muss doch klar sein, nur weil man einen Style cool findet und zu der Szene gehört, man nicht immer gleich alle Klischees erfüllen muss! Ich meine ein Gothic wohnt doch auch nicht im Keller mit tausend Spinnen und Ratten, oder?
Ich meine es gibt auch bestimmt welche aus der Emo-Szene die depressiv sind, aber das sind meist auch die, die es nicht die ganze Zeit aushalten, von ahnungslosen Deppen fertig gemacht zu werden. In Deutschland gibt es ca. 80.000 Menschen im Jahr, die sich ritzen und/oder SVV [Selbst Verletzendes Verhalten] haben. Da muss einem doch klar sein, dass es eher die sind die, nun ja ich sag jetzt mal: "normal" rumlaufen. Weil so Viele Emos gibt's gar nicht in Deutschland. 
Und ich glaube selbst wenn dann würden sie doch nicht extra so zeigen. Also reißt euch mal zusammen!

ich glaube ich sollte aufhören mich aufzuregen, und da ich eh gerade dabei bin und so einen Redefluss habe, erzähl ich euch am besten noch ein bisschen was über meine Art von Emo-Style. Denn das hatte ich eh schon seit einer weile vor.

Mein Problem, beim Emo-Style ist, dass meine Mutter mir nicht erlaubt mich zu schminken und mir die Haare zu färben. Wodurch sich mein Style eher auf das Outfit und die Art der Haare bezieht. Ich gehe jetzt mal ganz systematisch vor, für die, die meinen Style mal kennen wollen und die, die selbst zum Emo werden wollen:

Das Prinzip des Emo Styles ist, dass man im Prinzip fast komplett schwarz trägt, außer ein paar Accessoires u./o. T-Shirt Aufdrücke. Die sind dann aber in einer Farbe. Oft werden zu dem schwarz auch neon Farben getragen.

Schuhe:
Bei den Schuhen gibt es eigentlich immer die klassischen Varianten, Chucks, Vans oder [aber die eigentlich nur von Männern getragen werdenden] Sneakers. 
Ich persönlich bevorzuge die Chucks, da sie bequem sind und auch zu fast allem passen. Chucks werden in allen Farben getragen.

Hosen:
Röhrenhosen! Nichts anderes als Röhrenhosen! Es gibt nicht einen Emo der Boy-Friend-Jeans oder andere Hosen tragen. Sogar die männlichen Emos tragen Röhrenhosen. Und ich weiß das es irgendwie dämlich klingt aber es sind keine Röhrenjeans sondern Röhrenhosen. Denn es sind immer Stoffhosen, am liebsten selbstverständlich in schwarz. Aber in manchen Fällen auch farbig.

Röcke:
Die Röcke sind eigentlich immer schwarz. Aber es gibt natürlich auch Emos die pinke Röcke [o.ä.] tragen. Oft sind die Röcke aus Tüll, oder ähnlichen "fluffigen" Stoffen. Aber das wichtigste bei den Röcken ist: das die Röcke kurz sein müssen! Auf keinen Fall bis zu den Knien oder länger!

T-Shirts:
Die T-Shirts sind oft schwarz und haben bunte Prints. Ansonsten muss man bei den T-Shirts nicht viel beachten. Eine gute Marke von T-Shirts ist Cupcake Cult.

Jacken:
Emos tragen ständig Strickjacken, bei denen man genauso wenig beachten muss wie beim T-Shirt. Auch da ist Cupcake Cult nur zu empfehlen.

Accessoires:
Nietengürtel, -Armbänder, -Halsbänder, aber auch süße Sachen wie Donut-Ketten, Keks-Ringe oder anderer Süßigkeiten Schmuck. [wie z.B. Cupcakes ^^]


Das sind die wichtigsten Sachen. ich hoffe ich konnte euch helfen/ euch etwas klar machen.

MIKU

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen